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Vita
Zoran Živković
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Geboren 1948 in Belgrad, arbeitete Dr. Zoran Živkovicals Lektor, Übersetzer und Herausgeber, bevor er seine beeindruckende Karriere als Schriftsteller begann. Der Gewinn des „World Fantasy Award“ 2003 stellt den bisherigen Höhepunkt seiner Karriere dar. Zoran Živkovic zählt zu Serbiens bedeutendsten zeitgenössischen Autoren. Seine Prosa steht in einer fantastischen Tradition, die in der Nachfolge von Borges und Buñuel anzusiedeln ist. Seine feine Prosakunst zeichnet sich durch ein faszinierendes Wechselspiel von surrealen und realistischen Elementen aus.

Zoran Živkovic ist der Autor von 18 belletristischen Büchern - Romanen wie Kurzgeschichtensammlungen - , die bislang in 13 Sprachen übersetzt wurden (unter anderem ins Englische, Spanische, Südkoreanische und Portugiesische). Zoran Živkovic lebt und arbeitet in Belgrad. Besonders im englischsprachigen Raum wird Zoran Živkovics Werk große Wertschätzung zuteil. Seine Geschichte The train wurde von der BBC als Hörspiel gesendet. Renommierte Verlage wie Harper Collins, St. Martin’s Press, Prime Books oder PS Publishing verlegen seine Bücher; Zeitungen wie die New York Times oder die Washington Post besprechen seine Werke. 2003 gewann er den „World Fantasy Award“ für sein Buch The Library (Rubrik „Kurzgeschichte“).

Belletristik
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Der unmögliche Roman

Zoran Zivkovic erzählt Geschichten, die die Grenzen des Möglichen ausloten: So erhalten Figuren mysteriösen Besuch und das Angebot, eine Reise in die Zukunft zu unternehmen. Andere können vergangene Entscheidungen rückgängig machen und ihrem Leben damit einen alternativen Verlauf geben. Gelegentlich klingelt es auch beim Autor höchstpersönlich an der Tür, und eine seiner Figuren bittet um Einlass ... Aus einem Geflecht von Träumen und Wünschen entspinnt sich ein Roman, der Fragen aufwirft, die noch nachwirken, wenn das Buch längst zugeklappt ist. Zivkovic ist ein meisterhafter Trickser, ein mit allen literarischen Wassern gewaschener Spieler, der sein Publikum mit in eine Welt nimmt, wie es sie noch nie gesehen hat. Man bekommt von Zivkovic alles, nur keine Sicherheiten.



  • HC: DuMont 2011

  • Film & TV: Rechte frei (AVA international)

 

Thriller
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Das letzte Buch

Spuren von Gewalt gibt es nicht. Und doch ist Vera Gavrilovic äußerst beunruhigt. Noch nie ist in ihrer Buchhandlung jemand gestorben. Der Notarzt kommt, und auch ein Inspektor der Kriminalpolizei. Die Untersuchung ergibt gar nichts. Der Tote ist einfach beim Lesen gestorben. Weder medizinische noch kriminelle Ursachen lassen sich finden. Aber bald darauf liegt wieder jemand tot in der Buchhandlung. Aus lauter Verzweiflung verliebt sich die schöne Buchhändlerin in den Kriminalisten, der ein echter Literaturkenner ist. Aber die Serie von Todesfällen in der Buchhandlung "Papyrus" reißt einfach nicht ab. Hat der Geheimdienst etwas damit zu tun? Steckt eine Sekte dahinter? Und was führt der Besitzer des Tee-Salons im Schilde, wo Vera und Lukic sich treffen? Ein spannender, postmoderner Thriller von einem Meister des schwarzen Humors.


  • TB: 2007 Novosti, Serbien

  • TB: dtv 2008

  • Übersetzungen: Izvori (Kroatien), UK (PS Publishing), Korea (Eyes and Heart Press), Serbisch und Englisch (Zavod), Italien (TEA), Niederlande (The Flying Dutchman), Slovenien (Blodnjak), Brasilien (Editora Octavo Ltda), Portugal (Cavalo de Ferro)

 

Belletristik
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Versteckte Kamera

Mit der mysteriösen Einladung zu einer Kinovorstellung beginnt für den namenlosen Protagonisten und Erzähler, einen überaus korrekten und in sich gefangenen Bestattungsunternehmer, eine unglaubliche Verfolgungsjagd. Eine Nacht lang hierhin und dorthin durch die Stadt gelockt, verstrickt in immer skurrileren und beängstigenderen Situationen, ist er schon bald davon überzeugt, Held der Fernsehserie Versteckte Kamera zu sein. Er sitzt in einem Film, dessen Hauptdarsteller er selbst ist, er wird in eine Buchhandlung gelockt und stößt auf ein Buch, dessen Titel noch zu finden ist, er landet im Zoo und sitzt im Bärenkäfig fest und stürzt auf der Flucht in die Kanalisation. Immer wieder tauchen dieselben Menschen auf, was ihn verwirrt und beunruhigt, und immer wieder begegnet er dem flüchtigen Blick einer schönen Frau. Wie besessen möchte er seine schattenhaften Beobachter durchschauen und ihnen zuvorkommen - es gelingt ihm nicht.


In seiner dichten, zurückhaltenden, nüchternen Sprache gelingt es Zivkovic auf eindrucksvolle Weise, den Leser die quälende Beklemmung miterleben zu lassen und ihm, da er ihm gleichzeitig Distanz verschafft, die Absurditäten des Lebens vor Augen zu führen.


  • TB: 2004 Publishing Atelier Polaris, Serbien

  • TB: dtv 2007

  • Verfilmungsoption: Studio Šijan

  • Übersetzungen: USA (Dalkey Archive Press), Spanien (451 Editores), Serbien (Laguna),  

  • Nominiert für den International IMPAC Dublin Literary Award 2007