Vita |
Maria Grazia Siliato  |
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Maria Grazia Siliato, in der Nähe von Rom lebende Schweizerin, ist als Historikerin und Archäologin auf die Kulturen des östlichen Mittelmeerraums spezialisiert, die sie von zahlreichen Aufenthalten und langjähriger Forschung her gut kennt. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der späthellenistischen Kultur, der paläochristlichen Welt des Nahen Ostens wie auch auf dem Konflikt zwischen Venetien und der Türkei im 16. Jahrhundert. Sie hat den Vorsitz der Gesellschaft der paläochristlichen Antike und Archäologie in Rom inne.
Ihr spezifisches literarisches Talent besteht im Erzählen antiker, wahrer, aber vergessener Begebenheiten - in einem ganz neuen und eigenen Stil historisch-fiktionalen Schreibens. Historie fernster Tage und deren Geschichten, die sonst unweigerlich in der Nacht des Vergessens verschwunden wären - ihnen neues Leben einzuhauchen, das ist Maria Grazia Siliatos Anliegen. Der Leser wird mitgerissen von ihrer lebendigen Darstellung der Personen, des historischen Umfelds und der Dramatisierung der historischen Ereignisse. Mit subtiler Ironie weist sie darauf hin, wie sich historische und politische Begebenheiten auch in der heutigen Zeit wiederholen. Maria Grazia Siliatos Anliegen ist es, dem Leser die historischen Wahrheiten unterhaltsam zu vermitteln und ihn nicht mit erfundenen Begebenheiten in die Irre zu führen. Sie nimmt für sich in Anspruch, im Gegensatz zur oft tendenziösen Altertumswissenschaft, eine profunde Auswertung archäologischer und historischer Zeugnisse vorzunehmen. Durch das Zusammenspiel von Geschichte und Archäologie entsteht so eine gesicherte historisch-ambientale Basis, innerhalb derer sich das Buchgeschehen bewegt. Der Leser kann sich darauf verlassen, dass sich alles wirklich so zugetragen hat. Er wird eingeladen zu einer dramatischen Reise in die Vergangenheit. Frühere, durch ihren erzählerischen Charakter gekennzeichnete nichtfiktionale Werke Maria Grazia Siliatos sind mittlerweile in Italien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Rumänien und Polen erschienen. Übersetzungen ins Englische, Japanische und Griechische sind in Vorbereitung. Für ihre Werke erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen.
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| Das aktuelle Buch |
Roman
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Masada
Eine Frühlingsnacht am Toten Meer, 74 nach Christus. Oben, in der Festung von Masada, befinden sich die letzten jüdischen Überlebenden einer sieben Jahre dauernden Revolte. Unten am Toten Meer zieht sich der Belagerungsring der zehnten römischen Legion indessen immer enger um die Festung. Die Gegenwart. Gemeinsam mit einer befreundeten Archäologin begibt sich Michel in die Bergregion um Masada. Als einziger seiner Familie überlebte der Prager Jude die Judenverfolgung der Nazis. Nun treibt ihn mit der Archäologin Catherine die Frage nach den Ursprüngen und den Gründen des Antisemitismus um, der auf Masada einen ersten grausamen Höhepunkt erlebte, als die Legionäre Roms die letzten Juden auf Masada in den Freitod trieben. Ihre gemeinsame Suche verschlägt sie in die Höhlen des Toten Meers, wo sie rätselhafte Gegenstände finden: uralte Pergamente in einer mysteriösen Schrift, Schatzkarten, Bibelfragmente und goldene Waffen. Bald erkennen sie, dass ihre Funde die bekannten Erkenntnisse über Masada als Irrtum erscheinen lassen und die Geschichte der Juden in manchen Kapiteln revidiert werden muss.
Die Archäologin Maria Grazia Siliato hat mit Masada einen spannenden Archäo-Krimi geschrieben, der auf einmalige Weise wissenschaftliche Erkenntnis mit Fiktion mischt. Siliato geht in erzählter Form der Frage nach den historischen Wurzeln des Antisemitismus nach und beleuchtet diesen über die Jahrhunderte hinweg – eingekleidet in ein bewegendes persönliches Schicksal und ausgehend von den tragischen Ereignissen in Masada.
- HC: Rizzoli 2007
- Film & TV: Rechte frei (AVA international)
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| Belletristik |
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Caligula Il Mistero di due navi sepolte in un Lago. Il sogno perduto di un Imperatore
Auf dem Grund eines vulkanischen Sees bei Rom lagen seit Jahrhunderten zwei prachtvolle und mysteriöse Schiffe - die größten der gesamten Antike. Schwere Gebäude aus Marmor und Bronze, Säulen und Statuen befanden sich auf Deck. Ihr Erbauer war niemand Geringerer als Gaius Caesar Germanicus, Caligula genannt. Weshalb aber wurden die Schiffe mutwillig zerstört und zum Sinken gebracht, neu und mit ihren Schätzen an Bord? Und warum schrieb kein antiker Historiker auch nur eine Zeile über die Schiffe? Vielleicht liegt die Wahrheit in den versunkenen Schätzen selbst verborgen, den Inschriften, Münzen und Steinen ...
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Die Belagerung
Man versteht das Heute, indem man das Gestern erkennt. Die Mauer von Nicosia auf Zypern (hier Griechen, dort Türken) beginnt nach über 30 Jahren langsam zu bröckeln. Vielleicht hat auch Maria Grazia Siliatos Buch seinen Beitrag dazu geleistet, da es auf Zypern ein sehr breites Medienecho hervorrief. Das Buch und die Verfilmung bewegten die Zyprioten so sehr, dass eine Woche nach Veröffentlichung die Grenzen kurzfristig geöffnet wurden, die beide Teile Zypern trennen. Zusätzlich wurde Maria Grazia Siliato mit der Ehrenbürgerschaft Zyperns ausgezeichnet. Nach jahrelangen Forschungen auf der Insel und in den Archiven von Venedig, Konstantinopel, Vatikan, Ximancas schildert Maria Grazia Siliato in einem spannenden historischen Roman den grausamen türkisch-venezianischen Krieg, vor allem die Belagerung von Famagosta, eines der dramatischsten Ereignisse im Mittelmeerraum des 16. Jahrhunderts. Dieses Werk erhielt eine besondere Anerkennung von der Regierung von Zypern, die das Buch auch übersetzen ließ und die Dokumente und Funde in einem Museum auszustellen beabsichtigt.
- OA 1995 Mondadori, Italien
- Übersetzung in Zypern
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| Sachbücher |
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Und das Grabtuch ist doch echt die neuen Beweise
Am Anfang war es nur eine Hypothese einer Handvoll Forscher; heute ist es gesichertes Wissen: Das Turiner Grabtuch ist keine mittelalterliche Fälschung; es ist so alt wie das Christentum. Alle Anzeichen weisen darauf hin, dass wir wissen, wie Jesus ausgesehen hat. Maria Grazia Siliato, italienische Archäologin und Grabtuchspezialistin, enthüllt ein Geheimnis, das genauso alt ist, wie die christliche Kultur: Sie widerlegt souverän die Fälschungshypothese und enthüllt im Gegenzug eine Wissenschaftssensation. In ihrem Versuch eines möglichst lückenlosen historischen Indizienbeweises hat die Autorin einen Krimi der modernen Archäologie-Geschichte geschrieben, der die Grundzweifel der Kritiker in ihren Fundamenten zerstört und den Leser vorsichtig aus dem Labyrinth der falschen wissenschaftlichen Untersuchungen und Hypothesen ins Freie führt...
- OA: Piemme (Italien) 1997
- HC: Pattloch
- TB: Heyne
- Übersetzung: Deutschland, Frankreich, Japan, Polen, Rumänien, Spanien
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