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Martha Schad  |
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»Die Frau, die hier gegen das Vergessen großer Frauen anschreibt, weiß worauf sie sich einlässt. Die Intensität ihrer Arbeit entspringt den Lebenserfahrungen einer Frau, die erst im Alter von 40 Jahren zur historischen Wissenschaft gefunden hat.« So beschreibt die Journalistin Elisabeth Morhard treffend die Autorin.
Dr.Martha Schad, geb. 1939 in München, hat Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Augsburg studiert und promoviert mit dem Thema "Die Frauen des Hauses Fugger von der Lilie". Martha Schad lebt in der Nähe von Augsburg, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Sie ist ehrenamtliche Heimatpflegerin für kulturelle Angelegenheiten der Stadt Augsburg und Erste Vorsitzende des Richard Wagner Verbandes. Sie arbeitet als freie Historikerin und als Buchautorin.
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| Das aktuelle Buch |
Biographie
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Frauen gegen Hitler Vergessene Widerstandskämpferinnen im Nationalsozialismus
Starke Frauen des Widerstands im 3. Reich. Ihr Mut, sich gegen das Nazi-Regime zu stellen, war ungeheuerlich. Aus tiefer Abscheu vor Hitler oder Sorge um ihre Angehörigen gingen zahlreiche Frauen in den Widerstand – hellsichtig, unerschrocken und selbstlos. Sie demonstrierten auf der Straße, warnten aus politischer Überzeugung vor dem »Führer«, halfen Flüchtlingen und wurden dafür mit Berufsverbot, Straflager oder dem Tod bestraft. Die renommierte Historikerin Martha Schad zeichnet eindrucksvolle Schicksale ausgewählter, meist unbekannter Frauen detailliert und faktenreich nach. Eine Hommage an vergessene Heldinnen.
- HC: Herbig 2010
- Film & TV: Rechte frei (AVA international)
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| Biographie |
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Sie liebten den Führer Wie Frauen Hitler verehrten
Sie waren Hitler erlegen - einfache Frauen, Künstlerinnen und vornehme Damen. Martha Schad porträtiert anhand von unbekanntem Archivmaterial und Interviews mit den Nachfahren außergewöhnliche Frauengestalten des Dritten Reichs: Mussolinis Tochter Edda Ciano und Gerdy Troost, die als einzige Frauen Hitler in der Wolfsschanze besuchen durften; Elsa Bruckmann und Helene Bechstein, die ihn unbedingt salonfähig machen wollten, oder auch Nietzsches Schwester Elisabeth, die den nationalsozialistischen Nietzschekult durch gefälschte Schriften befeuerte. Ein pikantes Stück Zeitgeschichte.
- HC: Herbig 2009
- Film & TV: Rechte frei (AVA international)
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Frauen in Bronze und Stein - München
»München gleicht einer gefeierten Frau, lächelnd ihrem Triumphe hingegeben, sie war heiter, feiertäglich und international wie keine zweite.« Dies schrieb die 1870 in München geborene Dichterin Annette Kolb. In dieser heiteren Stadt gab es zahlreiche umjubelte Schriftstellerinnen, Schauspielerinnen, Malerinnen, Sängerinnen, Kabarettistinnen und Tänzerinnen. Es gab namentlich bekannte Arbeiterinnen, Pazifistinnen, Widerstandskämpferinnen und Wissenschaftlerinnen. Welche dieser Frauen wurden mit einem Denkmal, einer Porträtbüste geehrt und damit im Stadtbild beachtet? Zahlreich sind künstlerische Darstellungen der Gottesmutter Maria, die in diesem Buch nur als Patrona Bavariä gezeigt wird. Aber es findet sich weder eine der vier Königinnen Bayerns noch eine königliche Prinzessin neben den zahlreichen Darstellungen der bayerischen Könige. Claudia Mayr hat sich mit ihrer Kamera auf den Weg gemacht und Erstaunliches gefunden: die Darstellung von historischen Frauen, mythologische Figuren, Frauen als Allegorien, reale und abstrakte Frauen und Mädchen sowie Frauendarstellungen an Denkmälern für große Männer. Die Historikerin Martha Schad verfasste die Bildunterschriften und die Künstlerinnen- und Künstlerporträts. Ein Stück Frauengeschichte in München sichtbar zu machen, anhand dieser Darstellungen in Bronze und Stein, das ist das Anliegen dieses Buches.
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| Biographie |
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Die berühmtesten Frauen der Weltgeschichte Von der Antike bis zum 17. Jahrhundert
Durch Biographien wird Geschichte lebendig, die Geschichte der Frauen kennen zu lernen verändert den Blick auf die Vergangenheit. Große Frauen hat es in allen Jahrhunderten gegeben: Von der Antike bis in unsere Zeit. Heilige, Kaiserinnen, Königinnen, Komponistinnen, Malerinnen, Sängerinnen, Naturwissenschaftlerinnen, Handwerkerinnen, Ärztinnen, Philosophinnen, Sportlerinnen, Schriftstellerinnen und Nobelpreisträgerinnen. Das Werk beschreibt nicht nur das Leben von europäischen Frauen, sondern auch von international bekannten Frauen in 50 Kurzporträts. Das Buch versammelt die unterschiedlichsten Lebensläufe von der Antike bis zum 17. Jahrhundert. Ein weiterer Band mit Frauenporträts bis zur Gegenwart wird folgen.
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Gottes mächtige Dienerin Schwester Pascalina und Papst Pius XII
Das spannende Porträt einer einflussreichen Frau in der Männerwelt des Vatikans zur Zeit Pius XII.: Sie stand vierzig Jahre an der Seite von Papst Pius XII. Nie hatte eine Frau im Vatikan so viel Macht wie die Ordensschwester aus Altötting, die 1919 bei Nuntius Eugenio Pacelli in »Hausdienst« trat und zur einflussreichen Privatsekretärin des späteren Papstes Pius XII. aufstieg. Sie begleitete ihn auf seinen apostolischen Reisen und leitete das päpstliche Hilfswerk in Rom. Sie war eng vertraut mit den Kardinälen Faulhaber aus München und Spellman aus New York. Martha Schad zeichnet den Lebensweg der Schwester Pascalina auf der Grundlage bislang unbekannten Archivmaterials.
- HC: Herbig 2007
- Film & TV: Ziegler Film GmbH & Co KG
- Übersetzungen: Italien (Edizione San Paolo S.r.l.), Polen (Wydawnictwo M. Sp. z.o.o)
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Komm und setz dich, lieber Gast Am Tisch mit Bert Brecht und Helene Weigel
Anlässlich des 50. Todestages von Bertolt Brecht am 14. August 2006 begibt sich die renommierte Historikerin Dr. Martha Schad ("Frauen gegen Hitler", "Stalins Tochter", "Zu Gast bei Kaiserin Elisabeth und König Ludwig II.") auf kulinarisch-literarische Spurensuche. Von Augsburg bis Berlin zeigt sich Brecht wahrlich in keiner Hinsicht als Kostverächter. Insbesondere auch die Jahre mit Helene Weigel sind geprägt von Kulinarischem. Über fünfzig Originalrezepte und viele bisher wenig bekannte Details bringen einen der bedeutendsten deutschen Dichter und Dramatiker, einen politischen und zeitlebens engagierten Menschen, der bis heute zu den weltweit meistgespielten Bühnenautoren zählt, denjenigen nahe, die schon viel zu wissen glauben und macht zugleich all denen Lust auf die Beschäftigung mit Brecht, die ihn bisher so nicht kannten.
- HC: Collection Rolf Heyne 2006
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| Das besondere Buch |
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Zu Gast bei Kaiserin Elisabeth und König Ludwig II
Das Leben des Märchenkönigs Ludwig und der Exzentrikerin Elisabeth verlief mit erstaunlichen Parallelen in ihrer Sehnsucht nach dem Paradies. Beide Wittelsbacher waren von strahlender Schönheit, lebten ein intensives Leben und blieben sich ein Leben lang nah. Wie Elisabeth als Frau des österreichischen Kaisers so hatte auch Bayerns König Ludwig schon nach den ersten Regierungsjahren den Wunsch, fern seiner Residenzstadt München zu leben. Während Elisabeth vor allem mit ihrer jüngsten Tochter zahlreiche Länder bereiste, ließ sich Ludwig Traumschlösser in seinem Königreich erbauen. Martha Schad bringt die zwei vom Mythos umrankten Figuren nah, sie begleitet sie zu Hoffesten, Familientafeln, in ihren exzentrischen kulinarischen Eskapaden – Ludwig bei seinen vielen Traumschlössern und Sisi in Konditoreien und Cafés, an eleganten Kurorten und einsamen Inseln. Die Autorin führt den Leser in die Hofküchen und hinter die Kulissen des prunkvollen Hoflebens, dabei verrät sie über 60 köstliche Rezepte, darunter – wie könnte es anderen sein? – auch die Lieblingsgerichte des Königs und der Kaiserin.
»Eine kulinarisch-kulturelle Zeitreise durch das ausgehende 19. Jahrhundert und ein spannendes und unterhaltsames Porträt der rastlosen Kaiserin und des schillernden Märchenkönigs.« (Münchner Merkur)
- Collection Rolf Heyne 2004
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| Sachbücher |
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Romanzen auf der Roseninsel
Die Roseninsel, das einzigartige Kleinod im Starnberger See, war eine beliebte Zufluchtstätte für König Ludwig II. von Bayern. Er liebte zwar die Einsamkeit, lud sich aber auch gerne Gäste ein, die sich vom Rosenduft auf der Insel betören ließen. Dort in der Feldafinger Bucht empfing er seine geliebte Seelenfreundin Kaiserin Elisabeth von Österreich, die einstige "Rose aus dem Baierland", auch seine Braut Herzogin Sophie von Bayern, von der er sich später wieder trennte, und die ungarische Schauspielerin Lila von Buljowsky. Einmalig war der Besuch von des Königs "mütterlicher Freundin" Zarin Maria Alexandrowna von Russland, die er seinen Engel nannte. Ein Porträt von Begegnungen auf der Roseninsel, mit zahlreichen Abbildungen illustriert.
- HC: Rosenheimer Verlagshaus 2005
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Stalins Tochter Das Leben der Swetlana Allilujewa
Swetlana Stalin war die einzige Tochter Stalins, eines der fürchterlichsten Diktatoren des 20. Jahrhunderts. Was bedeutet es, im Schatten dieses übermächtigen Vaters aufzuwachsen? Die Historikerin Martha Schad zeichnet zum ersten Mal das an Spannung und Verwerfungen reiche Leben der Tochter Stalins nach. Vor drei Jahrzehnten erschien im Westen die Autobiographie von Swetlana Allilujewa. Sie wurde als Sensation begrüßt und zeigte bereits eine Persönlichkeit im Zwiespalt zwischen Zeitzeugenschaft und der Sehnsucht, von einem fürchterlichen Vater geliebt zu werden. Ihre spektakuläre Ausreise 1967 über Indien, Italien und der Schweiz in die USA glich einer Flucht, die Rückkehr in die Sowjetunion 1984 zu ihren beiden Kindern einem Verzweiflungssturz in die Vergangenheit. Ehe auf Ehe scheiterte. Sie lebte das Leben einer Millionärin und verlor nahezu ihr gesamtes Vermögen. Getrieben zieht sie von Wohnsitz zu Wohnsitz. Heute lebt sie völlig zurückgezogen bei ihrer amerikanischen Tochter im Westen der USA. Kenntnisreich und mit großem Einfühlungsvermögen schildert Martha Schad das außergewöhnliche Schicksal dieser rätselhaften Frau auf der Suche nach ihrem eigenen Leben.
"In diesem faszinierenden Buch durchdringen Zeitgeschichte und Privatsphäre einander, historische Fakten kehren zurück in die menschliche Realität, werden herausgenommen aus der Eindimensionalität der zeitgeschichtlichen Urteile." (Bonner Generalanzeiger) "Die Biographie liest sich wie ein Roman und ist doch ein so wichtiges Zeitdokument, das die Verbrechen Stalins aus einer neuen Perspektive zeigt und damit neue Eindrücke vermittelt." (Lausitzer Rundschau)
- HC: Verlagsgruppe Lübbe 2004
- Übersetzungen: Tschechien (Euromedia Group k.s.), Russland (AST Publishers), Litauen (Musu Knyga), Polen (Bertelsmann Media), Rumänien (S.C. Humanitas S.A.), Frankreich (Editions de L'Archipel), China (People's Publishing House/Oriental Press), Ungarn (Európa Könyvkiadó), Lettland (Apgads Atena)
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Mozarts erste Liebe Das Bäsle Marianne Thekla Mozart
Im Oktober 1777 kam der 21-jährige Wolfgang Amadeus Mozart auf seiner Reise nach Paris für zwei Wochen nach Augsburg. Marianne Thekla Mozart, das "Augsburger Bäsle", begleitete ihren Vetter bei den meisten seiner damaligen Unternehmungen. Zwischen beiden entspann sich eine kleine Romanze. Von der Verliebtheit des jungen Mozarts in seine Cousine zeugen die berühmten "Bäsle-Briefe", die lange Zeit wegen ihrer Direktheit, ihrer drastischen und oft derben Sprache nur auszugsweise veröffentlicht wurden. Martha Schad beleuchtet aber auch den weiteren Lebensweg der Marianne Thekla Mozart, einer Frau, die zwar nicht zu den Großen ihrer Zeit gehörte, jedoch aus dem Lebenslauf eines der Größten im Reich der Töne nicht hinweggedacht werden kann. Der Text wird ergänzt durch Illustrationen von Eva Klotz-Reill, der es mit viel Liebe zum Detail hervorragend gelingt, die damalige Zeit lebendig werden zu lassen.
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Kaiserin Elisabeth von Österreich
Elisabeth von Österreich (1837-1898), bayerische Prinzessin, Gemahlin Franz Josephs I. und Kaiserin von Österreich-Ungarn, war weit mehr als das süße Mädchen, das Romy Schneider verkörperte: eine exzentrische, intelligente, hochsensible Frau, die ihren eigenen Weg ging. Am 10. September 1898 wurde sie von einem italienischen Anarchisten in Genf ermordet.
»Die Autorin findet einen bewundernswerten Mittelweg zwischen wissenschaftlicher Abhandlung und populärer Darstellung.« (Salzburger Nachrichten)
- DTV 2002
- Übersetzung: Japan
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Hitlers Spionin Das Leben der Stephanie von Hohenlohe
Ein Mädchen will nach oben: Stephanie Richter, eine junge Wienerin aus einfachen Verhältnissen, wird durch Heirat eine Prinzessin Hohenlohe-Waldburg-Schillingsfürst. Mithilfe politischer Intrigen führt sie ihr Weg zu einflussreichen Männern wie dem persönlichen Adjutanten Hitlers, Fritz Wiedemann, und Außenminister von Ribbentrop. Trotz ihrer jüdischen Herkunft gelingt es ihr, in Hitlers unmittelbare Nähe zu kommen, der sie seine "liebe Prinzessin" nennt. Für ihn spielt Stephanie von Hohenlohe ihre internationalen Beziehungen aus, vor allem zu hochrangigen Nazi-Sympathisantinnen in England. Sie emigriert 1940 in die USA und erlangt Kontakt zu höchsten politischen Kreisen, wird aber dennoch als deutsche Spionin interniert. In der Nachkriegszeit fasst sie erneut in Deutschland Fuß und arbeitet unter den Grüßen der neu entstehenden Zeitungslandschaft wie Henri Nannen und Axel Springer.
- HC: Heyne 2002
- TB: Heyne 2004
- Übersetzungen: UK (Sparkford), Niederlande (Uitgeverij De Fontein bv.), Korea (Darunwoori Publishing Co.), Spanien (Editiones Peninsula SA), Russland (Premiere Publishing House), Ungarn (Mérték Kiado), China (Qun Zhong Publishing House), Japan (Shogakukan Inc.)
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Meine erste und einzige Liebe
Mathilde Wesendonck, Richard Wagners geliebte Muse — im Züricher Exil begann der Komponist eine aufwählende Liebesromanze mit der Kaufmannsgattin, die fast ein Jahr andauerte, bis ihr von Wagners Ehefrau Minna ein jähes Ende bereitet wurde. Diese bisher einmalige große Biografie zeigt die Bedeutung von Mathilde Wesendonck für Wagner, deren "Fünf Gedichte für eine Frauenstimme" der Komponist in seinen berühmten "Wesendonck-Lieder" vertont hat.
»Porträt einer schillernden Frau (...) Die Autorin erspart sich jedes Lugen durchs Schlafzimmerschlüsselloch. Sie blättert die Chronik dieser schicksalsträchtigen Begegnung detailliert auf, reiht die mit Briefen, Aufzeichnungen, Äußerungen der Zeitgenossen belegten Fakten aneinander, sparsamst kommentiert.« (Salzburger Nachrichten)
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Hitler und die Frauen Hrsg. von Ulrike Leutheusser
Hitler und die Frauen — reiche Förderinnen und mutige Gegnerinnen, begeisterte Anhängerinnen und kritiklose Mitläuferinnen, brutale Täterinnen und gedemütigte Opfer. Der Nationalsozialismus war nicht allein Männer-, sondern auch Frauensache.
»Glänzend gelingt es, die Privatebene mit der Zeitgeschichte zu verbinden.« (FAZ)
- HC: DVA 2001
- Übersetzung: Estland
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Frauen gegen Hitler Schicksale im Nationalsozialismus
Sie waren Journalistinnen, Ärztinnen, Politikerinnen, Lehrerinnen, Studentinnen, Ehefrauen und Mütter; sie gehörten der gehobenen Gesellschaft an oder kamen aus dem Arbeitermilieu: Frauen, die gegen Hitler und das nationalsozialistische Terrorsystem Widerstand leisteten und damit ein beispielloses Zeugnis an Zivilcourage ablegten. Dieses Buch ist erstmals einer in der Öffentlichkeit lange vergessenen Gruppe von Frauen gewidmet. Dabei werden nicht nur die Taten namhafter Widerstandskämpferinnen wie Sophie Scholl oder Marion Gräfin Dönhoff, sondern auch die Lebensbilder weniger bekannter Frauen dokumentiert. Biografien von Frauen, die im Kampf gegen die Naziherrschaft ihr Leben verloren oder jener mutiger Frauen, die in der Berliner Rosenstraße erfolgreich gegen das Regime aufstanden.
»Dieses Buch stürzt mich geradezu in meine eigene innere Heimat hinein. Das Erleben einer Zeitenwende um mich und an mir selbst.« (Ruth-Alice von Bismarck, Welt am Sonntag)
»Das Buch darf schon jetzt als bedeutende Ergänzung der neueren Hitler-Forschung gelten und ist ein Plädoyer für Zivilcourage in politisch wieder unstabileren Zeiten.« (news)
- HC: Heyne 2001
- TB: Heyne 2002
- Übersetzungen: Niederlande (Uitgeverij de Fontein bv.), Korea (Darunwoori Publishing Co.), Spanien (Editiones Peninsula SA), Russland (Premiere Publishing House)
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Ludwig II. König von Bayern
Wie keinem anderen König ist es Ludwig II. von Bayern gelungen, bis heute in den Herzen der Bevölkerung weiterzuleben, vor allem aufgrund seiner gigantischen Bauwerke. Sein Tod bleibt ein ungelöstes Geheimnis und die Geschichte seines Lebens wirft immer wieder neue Rätsel auf.
»Die Autorin beschreibt das Leben dieses widersprüchlichen Menschen ohne die sonst oft zu beobachtende Befangenheit. Es ist eine Stärke dieser Reihe, dass sie das Persönliche mit dem Gesellschaftlichen verbindet und Klatschgeschichten meidet. Gerade bei Ludwig II. gäbe es sicher Anlässe genug, aber in diese Falle tappt die Autorin nicht.« (Darmstädter Echo)
- TB: DTV 2000
- Übersetzungen: England, Japan
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Frauen, die die Welt bewegten
Sie waren Naturwissenschaftlerinnen von höchstem Rang, sie malten und komponierten nicht schlechter als ihre männlichen Zeitgenossen, sie betrieben Politik im großen Stil, sie hatten Visionen und entwarfen philosophische Systeme. Aber der männliche Blick rückte ihre Leistungen über Jahrtausende hinweg in den Schatten. Gemeint sind die starken Frauen — Frauen, die sich oft unter den widrigsten Umständen und gegen alle chauvinistisch bestimmten Vorurteile ihren Weg erkämpfen mussten. Mit Weite des Geistes und historischem Scharfsinn befreit sie Martha Schad zu dem Rang, der ihnen wirklich gebührt.
»100 Frauen, ein Buch... Frauen und Frauenschicksale. Diese sind die Domäne der Augsburger Historikerin Martha Schad, die für sich in Anspruch nehmen darf, dem weiblichen Element im Verlies der Vergangenheit ein breites Publikum erschlossen zu haben.« (Augsburger Allgemeine)
- HC: Pattloch 2000
- HC: Verlagsgruppe Weltbild 2000
- HC: Pattloch 2001
- Rechte frei
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Marie Valérie Das Tagebuch der Lieblingstochter, der Kaiserin Elisabeth
»Dieses Tagebuch der Erzherzogin Marie Valerie stellt für Biographen und Historiker eine außerordentliche Quelle dar, werden doch die ihr nächststehenden Menschen, die Eltern Franz Joseph und Elisabeth, die Geschwister Rudolf und Gisela, schließlich die Onkel und Tanten, Vettern und Cousinen, die italienischen Toskanas, die Ungarischen ganz unmittelbar, oft ungeschminkt beschrieben, ja analysiert. Kritisch, von Zweifeln an sich selbst geplagt, zweifelnd an der Zeit, zweifelnd an der Monarchie, beschreibt sich auch die Tagebuchschreiberin selbst — als Kind, als Braut, als Frau und Mutter...« (aus dem Geleitwort von Peter Prinz Altenburg, einem Enkel der Erzherzogin)
- HC: Langen Müller 1998
- HC: Sonderausgabe 2000
- Übersetzungen: Italien, Ungarn
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Bayerns Königshaus Die Geschichte der Wittelsbacher in Bilder
Die Wittelsbacher, eine der bedeutendsten europäischen Dynastien, waren über 100 Jahre lang Träger der Königswürde in Bayern (1806-1918). Die Geschichte und Geschicke des Landes bestimmten Maximilian I. Joseph, Ludwig I., Maximilian II, Ludwig II., Prinzregent Luitpold und Ludwig III. Dieser Bildband dokumentiert nun erstmals umfassend in rund 300 Stichen, Gemälden und Fotos — davon ein Großteil bisher unveröffentlicht — nicht nur die politischen Ereignisse jener Zeit, das Mäzenatentum und die Baukunst der Herrscher, sondern vor allem die Familiengeschichte von Bayerns Königshaus und dessen Nachkommen bis heute: das Privatleben der königlichen Familienmitglieder, die freudigen Anlässe und die Schicksalsschläge, die Heiratspolitik und die Beziehungen zu anderen europäischen Dynastien, schließlich auch die Rolle, die die Wittelsbacher heute noch im öffentlichen Leben spielen.
»Bayerns Königshaus — Es ist ein repräsentatives Werk geworden, das in der Bayern-Literatur einen hervorragenden Platz einnimmt.« (Zeitschrift für Geschichtswissenschaft)
- HC: Bechtermünz 1999
- TB: Pustet 1994
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Kaiserin Elisabeth und ihre Töchter
Die jung gestorbene Sophie, ihre bildschöne Schwester Gisela und das bezaubernde Nesthäkchen Marie Valerie standen bisher im Schatten ihres berühmten Bruders, des 1889 tragisch verstorbenen Kronprinzen Rudolf. Der mit zahlreichen prächtigen Abbildungen und Dokumenten ausgestattete Band widmet sich ganz den drei Töchtern Kaiser Franz Josephs und Kaiserin Elisabeth und auch deren Nachkommen bis in die Gegenwart.
»Das aus minuziösen Recherchen entstandene Familienpanorama der Töchter der Kaiserin bildet eine interessante Fortsetzung der habsburgischen Geschichte bis zum heutigen Tag.« (Neue Zürcher Zeitung)
- HC: Langen Müller 1997
- TB: Piper 1999
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Cosima Wagner und König Ludwig II. von Bayern - Briefe
Erstmals vollständig und vorzüglich aufgeschlüsselt, liegt hier der bisher weitgehend unbekannte Briefwechsel zwischen Cosima Wagner-Bülow-Liszt und König Ludwig II. von Bayern vor. Es ist dies der vertrauensvolle Gedankenaustausch eines hochgebildeten Regenten mit seiner "theuren Freundin" und zugleich das Meisterstück der virtuosen Diplomatie Cosimas. Die Briefe erhellen das biographische Zwielicht der Jahre 1865-1869 zwischen Richard Wagners Autobiographie und Cosimas späteren Tagebüchern: Das sind die Jahre der "heimlichen" Ehe Wagners mit Cosima, der Uraufführung seiner epochemachenden Werke "Tristan" und "Meistersinger" sowie des Ringens um ein eigenes Opernhaus und um Einfluss in der Königsresidenz München.
»Der Leiter des Forschungsinstituts für Musiktheater der Universität Bayreuth, Sieghart Döhring, stufte den Band bei der Vorstellung am Dienstag in Bayreuth als "sensationellen Beitrag zur deutschen Musik-, Geistes- und Kulturgeschichte" ein.« (dpa)
»Die Kritik an Details der Kommentierung soll das hohe Verdienst der aufwendigen Editionsleistung von Martha Schad nicht schmälern, ohne die dieses aufregende Dokument deutscher Kulturgeschichte... so bald nicht veröffentlicht worden wäre.« (FAZ)
- HC: Lübbe 1996
- TB: Piper 2004
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Das Fürstliche Haus Thurn und Taxis (zusammen mit Martin Dallmeier)
In diesem Text-Bildband wird erstmalig die jüngere Geschichte der Thurn und Taxis — von 1695 bis zur Gegenwart — dargestellt und durch zahlreiches meist unbekanntes Bildmaterial, wie Graphiken, Pläne, Zeichnungen, Gemälde, Fotos und durch zum Teil sehr private Aufnahmen illustriert. In zehn Kapiteln werden die einzelnen Fürstengenerationen, ihr offizielles Wirken, das gesellschaftspolitische Umfeld der jeweiligen Epoche und — vor allem — ihre Familien und prächtige Hofhaltung "aufgeblättert": fundiert, interessant und überraschend unterhaltsam.
»So darf es als Glücksfall bezeichnet werden, dass Martin Dallmeier mit der Augsburger Historikerin Martha Schad, zu einem wissenschaftlich qualifizierten Autoren-Team zusammenfand... Beide Verfasser haben mit diesem vorzüglich ausgestatteten, betrachtens- und lesenwerten Bildband ein wahrlich festliches Buch geschaffen; kein Huldigungsbuch übrigens im Stile einer unzeitgemäßen Hofberichterstattung.« (Der Herold)
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Ludwig Thoma und die Frauen
Ludwig Thoma (1867-1921), einer der populärsten Dichter unserer Zeit, wird hier erstmals vorgestellt im Spiegel der Frauen, die in seinem Leben eine Rolle spielten, Frauen, die er liebte, verehrte, ablehnte und hasste.
»Zum anderen wird erkennbar, dass es der Autorin nicht um die simple Diffamierung eines Schriftstellers geht. Martha Schad will Ludwig Thoma nicht besser machen, als er ist, aber sie will uns auch die wunderbaren Lausbubengeschichten nicht verderben. Und das ist gut so.«(Bayernspiegel)
»Der Titel verspricht Pikantes, Einblicke in verborgene Nischen eines Dichterlebens. Doch um Skandale geht es der Autorin nicht... Sorgfältige Anmerkungen und ein Register erschließen den inhaltsreichen, gut bebilderten Band, einem wichtigen Beitrag über Thoma und seine Zeit. In den Bibliotheken Bayerns, auch in der kleinsten, dürfte großes Interesse für dieses Buch bestehen, außerhalb Bayerns sollte es geweckt werden...« (Buchprofile)
»Martha Schads Buch, gut recherchiert, inhaltsreich, flott geschrieben und mit zahlreichen Fotos und Faksimile-Abbildungen exzellent ausgestattet, ist ohne Zweifel ein wichtiger Beitrag zur Biographie des Schriftstellers.« (FAZ)
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Afra - Bilder einer Heiligen
Persönlichkeiten und Lebensgeschichten der frühchristlichen Augsburger Märtyrerin Afra liegen im Dunkel der Legende. Trotzdem oder vielmehr gerade deshalb hat die Heilige, die mit den Bischöfen Ulrich und Simpert als Patronin des Bistums Augsburg verehrt und von vielen als "zweite Maria Magdalenes" gesehen wird, eine vielfältige künstlerische Darstellung durch die Jahrhunderte bis in die Gegenwart gefunden.
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Bayerns Königinnen
Bayerns Königinnen (1806-1918) stammten aus Europas führenden Herrscherhäusern. Die Zeitgenossen schwärmten von ihrer Schönheit, Klugheit und Güte, und alle vier Königsgattinnen bestimmten auf ihre Weise die Geschicke Bayerns mit. In der (männlich dominierten) Geschichtsschreibung fanden sie bislang jedoch kaum Beachtung. In diesem Buch wird nun zum ersten Mal der ereignisreiche Lebensweg von Bayerns Königinnen geschildert. Wir erfahren von deren Vorlieben und Abneigungen, von ihrer nicht immer einfachen Rolle als Gemahlin und Mutter, von ihrem Auftreten in der Öffentlichkeit, von Schicksalsschlägen, Skandalen und Demütigungen.
»Königinnen als Gemahlinnen, Mütter und Menschen: jetzt erst wird Bayerns Geschichte 1806-1918 lebendig.« (Prof. Dr. Pankraz Fried, Universität Augsburg) »Glanz und Elend der bayerischen Königinnen – Eine Autorin bricht erfolgreich in die Phalanx der männlichen Historiker.« (Süddeutsche Zeitung)
- HC: Pustet 1992
- TB: Piper 1998 – 5. Aufl. 2003
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Die Frauen des Hauses Fugger von der Lilie
Die Fugger — sagenhafter Reichtum und weltpolitischer Einfluss. Den Weg der Augsburger Handwerker- und Kaufmannsfamilie, die im 15. Jahrhundert von einfachen Webern zum wichtigen Handelsgeschlecht aufstieg, ebneten die Frauen des Hauses durch ihr eingebrachtes Gut und ihre Mitarbeit. Durch eine gezielte Heiratspolitik entstanden Verbindungen bis zum Reichsadel. Mit sanfter Macht zogen die Frauen die Fäden der Familienpolitik. In der Zeit der Reformation und Gegenreformation spielten die Fuggerinnen in enger Betreuung durch die Jesuiten in Augsburg und die protestantischen Fuggerinnen in der Grafschaft Ortenburg eine eminent wichtige und sogar politische Rolle. Die Frauen des Hauses Fugger aus den Fußnoten der Geschichtsschreibung herauszuholen, ihre eigenwilligen Persönlichkeiten und ihre bewegten Schicksale zu konturieren, war das Ziel dieses Buches.
»Das Frauenforschungsziel ist wohl bezüglich des Herausholens der Frauen aus den Textanmerkungen der Literatur erreicht. Jedoch ist das Dominieren einer erfolgreichen Heiratspolitik des ständischen Aufstiegs oder des Klosterstands über die eigenwilligen Persönlichkeiten unübersehbar. An die historische Einmaligkeit dieses Familienaufstiegs in Deutschland wird auch ausdrücklich erinnert.« (Zeitschrift "Das Historisch-Politische Buch")
- Mohr 1989
- St. Ulrichs Verlag 1997
- TB: Piper 2003
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