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Vita
HR Giger

HR Giger - das bedeutet 40 Jahre phantastischer Kunst. Der Künstler wurde 1940 in Chur (Schweiz) geboren. 1962 zog er nach Zürich, wo er Architektur und Industriedesign studierte. Die Herausgabe des Buches „Necronomicon“ 1978 machte den Regisseur Ridley Scott auf HR Giger aufmerksam. Kurz darauf wurde HR Giger mit der Ausstattung des Filmes „Alien“ beauftragt. Für seine Mitarbeit an diesem Film erhielt er 1980 einen Oscar in der Kategorie „Best Achievement for Visual Effects“. Im Laufe der Jahre folgten Filmprojekte wie „Species“ , „Poltergeist II“ und „Alien III“, an deren Realisierung Giger maßgeblich beteiligt war. Gigers Entwürfe für Plattencover sind mehrfach ausgezeichnet worden. So wählte das Musikmagazin „Rolling Stone“ die Cover für Debbie Harrys LP „Koo Koo“ und für Emerson, Lake and Palmers „Brain Salad Surgery“ unter die 100 besten der Musikgeschichte. 1998 erschien Gigers erster illustrierter Roman „The Mystery of San Gottardo“, eine Mischung aus Filmscript, Comicbook und schwarzer Komödie. Im gleichen Jahr wurde das Museum HR Giger Chateau St. Germain im schweizerischen Gruyéres eröffnet, mit Werken der 60er und 70er Jahre sowie den Filmdesigns zu „Alien I“ und III, „Species“ und „Poltergeist“. HR Giger lebt und arbeitet in Zürich. Mehr über den Künstler unter: www.hrgiger.com

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Dea Mortis. Der Tempel der dunklen Göttin. Mit Werken von HR Giger (Text von Andreas Gößling)

Rick weiß nicht, worauf er sich einlässt, als er in sein Auto steigt und über endlose Highways ins Nirgendwo aufbricht. Er hat keine Karte, aber ein drängendes Gefühl: dass etwas da draußen ist, was auf ihn wartet, ihn anlockt, etwas, dem er nicht entgehen kann. Nach einer schlaflosen Nacht findet sich Rick in einer düsteren Stadt wieder, in der die Frauen verschwunden sind und die Männer sich erbittert bekämpfen. Denn tief unter dem Asphalt liegt ein Tempel, geformt aus Stahl und Fleisch - und in ihm wartet eine dunkle Göttin hungrig auf ihre Opfer ...


Ein dunkler Roman, inspiriert von H. P. Lovecraft, Clive Barker und den Werken von HR Giger.


  • HC: Knaur 2005