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Vita
Dieter Zimmer

Dieter Zimmer, geboren 1939 in Leipzig, flüchtete mit seiner Mutter 1953 nach West-Berlin. Nach dem Studium der Germanistik und Publizistik in Heidelberg, Münster und München wurde er Fernsehreporter - zuerst beim Südwestfunk, danach beim ZDF. Von 1973 bis 1977 war er Studioredakteur der heute-Sendung, danach wechselte er in die Hauptredaktion Innenpolitik, in der er von 1984 bis 2002 Leiter der Dokumentation und Reportagen war. Ab 1981 war er viele Jahre Präsentator im Wahlstudio des ZDF. Dieter Zimmer ist Autor zahlreicher Reportagen und Dokumentationen, vor allem über deutsch-deutsche und zeitgeschichtliche Themen. 1988 wurde er mit dem Adolf-Grimme-Preis mit Gold ausgezeichnet. Dieter Zimmer lebt mit seiner Familie in Wiesbaden.

Das aktuelle Buch Roman
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Mit 33 auf der Route 66

„Man müßte mal was machen“, sagt Norma zu ihrer Freundin Tatjana. Sie werden demnächst am selben Tag 33 und wollen auf große Fahrt gehen. Aber wohin? Ronny, Normas Freund, hat die Idee: Zweimal 33 macht 66. Was fällt uns bei dieser Zahl ein? Natürlich: die Route 66! Die amerikanische Legende von Chicago nach Los Angeles. Zweieinhalb Tausend Meilen auf der „Hauptstraße der USA“. Norma und Tatjana beschließen: Das wird eine Damenpartie! Sie erleben Landschaft und Abenteuer, Pannen und Gefahren, Hilfsbereitschaft  und Gastfreundschaft. Doch ihre beiden Verlobten stöbern sie schließlich auf ... .


  • HC: Hohenheim Verlag 2006

  • Film und TV: Rechte frei (AVA international GmbH)

 

Belletristik
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Wiedersehen in alter Frische

Ideal und Wirklichkeit - nie prallen sie so aufeinander wie bei einem Klassentreffen. Vor allem, wenn man sich nach dreißig Jahren zum ersten Mal wiedersieht. Versteckte Animositäten, Karrieren und Pleiten, aktuelle Ehekrisen und vergangene Liebesgeschichten - in der zeitlich und räumlich begrenzten Atmosphäre wird so manche alte Rechnung beglichen und Neues möglich. Von verpassten Gelegenheiten und neuen Chancen: Ein wunderbarer Roman über frühe Träume und was daraus wurde.


  • HC: Lübbe 2000

  • TB: Bastei Lübbe 2000

 

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Wie im richtigen Leben

Anwältin Clarissa hat ihrem Beruf adieu gesagt, um sich künftig ausschließlich Kindern und Haushalt zu widmen. Da tritt plötzlich ihr Ex-Chef auf den Plan und möchte, dass sie wieder zurückkommt. Just zu diesem Zeitpunkt geht es abwärts mit des Gatten beruflicher Karriere. So fasst dieser den folgenreichen Entschluss, sich auf einen Rollentausch einzulassen: Er Hausmann, sie Karrierefrau. Damit sind hochexplosive Turbulenzen natürlich vorprogrammiert ...

"Ein intelligent-heiterer Männerroman." (Buchjournal)


  • HC: Lübbe 1998

  • TB: Bastei Lübbe 2000

 

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Das Hochzeitsfoto
Roman einer deutschen Familie

Im April 1953 erführt der 13jährige Thomas aus Leipzig, dass er in knapp zwei Wochen mit seiner Mutter in den Westen flüchten wird. Beim Aussortieren ihrer Habe stößt die Mutter auf ein Foto von ihrer Hochzeit. Für Thomas ergeben sich daraus viele Fragen: Wer sind die Leute auf dem Bild? Wer von ihnen hat Bombenhagel und Deportation, Krieg und Gefangenschaft überlebt? Und wer von ihnen ist bereits im goldenen Westen? Der Junge bekommt plötzlich das Gefühl, in den wenigen verbleibenden Tagen noch möglichst viel über die Menschen herausfinden zu müssen, die er in Leipzig zurücklassen wird ...

"Ein Stück spannende Zeitgeschichte." (Berliner Morgenpost)


  • HC: Engelhorn 1992

  • TB: Bastei Lübbe 1994

 

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Bitte rechts ranfahren
Roman über die Revolution in der DDR und die deutsche Vereinigung

Tom, ein aus Westdeutschland stammender Journalist, hält sich 1987 die meiste Zeit beruflich in Leipzig auf. Er ist nicht nur damit beschäftigt, die Behörden auszutricksen, sondern beobachtet auch seine Freunde bei ihren ersten kleinen Rebellionen gegen die Staatsmacht. Er wird Zeuge ihrer Hoffnungen und Enttäuschungen und vor allem ihres Mutes zu Liebesromanzen zwischen Ost und West. Das Ende der DDR und die unmittelbare Zeit danach - aus ganz privater Perspektive erzählt.


  • HC: Engelhorn 1994

  • TB: Bastei Lübbe 1996

 

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Das Mädchen vom Alex

Eigentlich eine ganz normale Liebesgeschichte: Birgit, siebzehn, verliebt sich in den ein Jahr älteren Alex. Zu Hause sind sie beide in Berlin, nur - zwischen ihnen liegt die Mauer. Und damit bekommt die erste große Liebe weit mehr Probleme als sonst üblich. Dabei war der Anfang so schön. Zwei Familien verbringen unbeschwerte Urlaubstage am Schwarzen Meer, doch für die jungen Leute wird der letzte Ferientag scheinbar zum Aus. Eltern und Freunde, hüben wie drüben, raten zur Vernunft; die beiden wollen und können sich aber mit dieser Endstation für ihre Zuneigung nicht abfinden. Birgit (West) investiert Zeit und Taschengeld für Besuche bei Alex (Ost). Als der "zur Fahne" soll, brennen bei ihm alles Sicherungen durch. Alex versucht zu flüchten, spontan und unvorbereitet - und landet natürlich im Zuchthaus. Birgit steht allein am Ostberliner Alexanderplatz und demonstriert - für ihren Freund und für eine gemeinsame Zukunft ...


  • HC: Blanvalet 1989

  • TB: Bastei Lübbe 1990

 

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Kalifornisches Quartett

Zwei Paare lernen sich auf einem Urlaubsflug nach Kalifornien kennen. Bei ihrer Ankunft tauschen sie die Partner und reisen getrennt weiter ... Ein turbulenter Roman, der in Amerikas schönste Gegenden führt: von San Francisco bis zum Yellowstone-Park, von der Höhlentour in der Sierra Nevada bis zum Sonnenaufgang im Tal des Todes, von der Bootsfahrt über die Stromschnellen des Gran Canyon bis ins berühmt-berüchtigte Las Vegas.


  • OTB: Bastei Lübbe 1987

 

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Wunder dauern etwas länger
Ein Mann bricht aus

Eigentlich hatte er immer Chef der Lokalredaktion werden wollen. Doch Andreas, Anfang vierzig, empfindet den täglichen Trott in einer Zeitungsredaktion mit seinen inneren Widersprüchen eines Tages als unerträglich. Auch in seinem Privatleben hat er den festen Boden unter den Füßen verloren: er lebt in einer desolaten Ehe. In der Mitte des Lebens angelangt, begibt er sich auf die Suche nach einem sinnvollen Neubeginn.


  • HC: Scherz 1984

  • TB: Bastei Lübbe 1988

 

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Alles in Butter
Eine liebenswert-turbulente Familienchronik aus wirtschaftswunderlichen Zeiten

Thomas, der Held aus "F�r'n Groschen Brause", hat 1953 in den Westen "r�bergemacht". Was er auf seinen Stationen von Berlin �ber Hannover, Baden-Baden bis nach M�nchen alles entdeckt und erlebt, das sind Abenteuer und Ereignisse, die viele von uns in jenen turbulenten Jahren des Neubeginns und Wiederaufbaus am eigenen Leib erfahren haben - und die uns heute wie ein St�ck unwiederbringlicher, nostalgischer Geschichte vorkommen.


  • HC: Scherz 1982

  • TB: Bastei L�bbe 1985

 

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Für'n Groschen Brause
Eine liebenswerte Familienchronik aus unliebsamen Zeiten

Leipzig 1950-53. Die Geschichte des 10jährigen Thomas und seiner "kapitalistischen" Familie lässt ein Stück Nachkriegszeit in der DDR lebendig werden, als die Grenze noch nicht tödlich dicht war und die S-Bahn auch für Bürger der damaligen SBZ in den Westen fuhr. Schlangestehen, Hamstern, Organisieren - für den Lausbuben Thomas ist das ein Leben voller Abenteuer, das der Autor mit Herz und Humor erzählt.

Jakob-Kaiser-Preis 1984


  • HC: Scherz 1980

  • TB: Bastei Lübbe 1982

 

Sachbücher
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Deutsches Allerlei
Erinnerungen an ein merk-würdiges Heimatland

Erlebtes und Erfahrenes, Geschichten und Anekdoten, ein deutsches Allerlei aus gut einem halben Jahrhundert aus Ost und West, aus Leipzig und Berlin, aus Baden-Baden und Wiesbaden, aus Mainz und Bonn werden hier beschrieben - von einem Autor, der vielen nicht nur vom Fernsehschirm her vertraut ist, sondern auch aus seinen Büchern, von denen mehrere Bestseller geworden sind.


  • HC: Hohenheim 2003

 

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Deutschlands First Ladies
Die Frauen der Bundespräsidenten und Bundeskanzler von 1949 bis heute (hg. von Dieter Zimmer)

Eine schwierige Rolle, ein Zwitterding zwischen privater und öffentlicher Inanspruchnahme. Die "First Ladies" der Republik, die Ehefrauen der Präsidenten und Kanzler, sollen zur Verfügung stehen, wenn der Staat sie zum Repräsentieren an seiner Seite braucht. Aber sie sollen sich nicht einmischen in die Staatsgeschäfte, denn sie sind ja in der Verfassung nicht vorgesehen. Viele Aufgaben übernehmen sie, eine soziale am besten, öffnen mit dem Namen ihres Mannes Türen und gewinnen Spenden für einen guten Zweck. Aber das soll doch mehr ihre private Initiative bleiben, für die möglichst keine staatlichen Mittel und Einrichtungen in Anspruch genommen werden. Schon die erste Präsidentengattin 1949, Elly Heuss-Knapp, hat beispielhaft vorgemacht, wie man, neben dem Amt des Mannes, mit seinem Namen zwar, aber auf eigene Initiative, ein soziales Werk aufbauen kann: das Müttergenesungswerk. Und unvergesslich ist Mildred Scheels Kampf gegen die Volksseuche Krebs, der sie tragischerweise selbst erlag ... Die Sammlung von Porträts aus der Feder bekannter Schriftsteller(innen) und Journalist(inn)en erzählt von den Lebenswegen, dem Engagement und mancher unbekannten, ja überraschenden Seite der "First Ladies".


  • HC: Deutsche Verlags-Anstalt 1998

 

Die gelbe Karte
Mein zweites Leben nach dem Schlaganfall

Eines Morgens hat der Fernsehjournalsit Dieter Zimmer einen Schwindelanfall, gefolgt von schweren Sehstörungen und Lähmungen. Diagnose: Schlaganfall. Er fragt sich: Warum gerade ich? Was habe ich falsch gemacht? Aber vor allem: Werde ich wieder so leben können wie vorher? Schreiben? Sprechen? Mit den Kindern spielen? Vor der Kamera stehen? Oder werden die Krankheit und die Angst davor von nun an meine ständigen Begleiter sein? In diesem Buch beschreibt er, wie er diese Ängste bewältigen konnte.


  • TB: Bastei-Lübbe 1996

 

Das Tor
Deutschlands berühmtestes Bauwerk in zwei Jahrhunderten (zus. mit Carl-Ludwig Paeschke)

Das Brandenburger Tor, Deutschlands berühmtestes Bauwerk, steht seit zweihundert Jahren, nicht erst in diesen Tagen das nationale Symbol der Deutschen. "Mr. Gorbatschow, open this gate!" Noch hatte jedermann Ronald Reagans Worte, gerichtet im Angesicht des Tores an den sowjetischen Generalsekretär, im Ohr, da erkämpften die Demonstranten in Leipzig, Berlin und anderen Städten der DDR die Öffnung des Tors, das 28 Jahre lang ein Mahnmal der Teilung gewesen war. Am Ende des 18. Jahrhunderts, als Carl Gotthard Langhans das Tor baute, war es wirklich einer der Zugänge nach Berlin, an der Straße von Brandenburg zur Residenzstadt. Erst im Lauf der Jahrzehnte wurde aus dem Tor mehr und mehr ein Denkmal, Symbol nationaler Größe, gebraucht und missbraucht in vielen Rollen und Verkleidungen. Zwei Jahrhunderte Geschichte, beschrieben in ihren Höhen und Tiefen, dokumentiert in Stichen und Gemälden, auf Fotos und Plakaten, Ansichtskarten und Briefmarken, in Kunst und Kitsch: das Buch über das deutsche Tor schlechthin.


  • HC: Deutsche Verlags-Anstalt 1991

 

Dramatische Augenblicke (hg. von Dieter Zimmer)
Fernsehreporter über ihre aufregendsten Erlebnisse

Von den brisanten Brennpunkten des Geschehens bringen sie brisante Ereignisse aus aller Welt direkt in unsere Wohnzimmer - die Fernsehreporter. In diesem Buch berichten mehr als dreißig der bekanntesten deutschen Reporterinnen und Reporter von dem Erlebnis, das ihnen am nachhaltigsten in Erinnerung geblieben ist - das aufregendste, das anrührendste oder das geschichtsträchtigste. Von den "großen alten Männern" des deutschen Fernsehens wie Peter von Zahn und Thilo Koch spannt sich der Bogen über Peter Scholl-Latour, Gerd Ruge, Franca Magnani oder Winfried Scharlau, über Klaus Bresser, Wolf von Lojewski, Luc Joachimsen, Fritz Pleitgen oder Peter Merseburger bis zu denen, die sich im zerbrechenden Kommunismus Osteuropas einen Namen gemacht haben, wie etwa Gabriele Krone-Schmalz oder Susanne Gelhard.


  • TB: Econ 1993

 

Wenn der Mensch zum Vater wird
Ein heiter-besinnliches Buch für junge Eltern

In diese Welt noch Kinder setzen? Aus Pessimismus, Karrierestreben oder Bequemlichkeit wird diese Frage heute oft verneint. Doch Bestsellerautor Dieter Zimmer ist anderer Ansicht. In diesem Buch berichtet er über seine Erfahrungen, die er als junger Vater gemacht hat. Tröstliches, Nachdenkliches, Nützliches befindet sich darunter, vor allem aber Humorvolles, gepaart mit einem Schuss Selbstironie. Und das Fazit des Ganzen: Das Leben zu dritt ist halb so schlimm wie befürchtet und doppelt so schön.


  • HC: Falken 1986

  • TB: Bastei-Lübbe 1988

 

Auferstanden aus Ruinen
Von der SBZ zur DDR

Die DDR blickt - wie die Bundesrepublik - auf eine nunmehr vierzigjährige Geschichte zurück. Der vorliegende Band schildert in Wort und Bild, wie jenseits der Elbe fast zur selben Zeit wie in den Westzonen ein zweiter Staat auf dem Boden des ehemaligen Deutschen Reichs entstand. Zahlreiche, teils farbige Bilder und Zeugen der Zeit, unter ihnen Hilde Knef und Egon Bahr, Walter Kempowski und Wolfgang Leonhard, Kurt Scharf, Wolfgang Mischnick und Carola Stern, lassen fast Vergessenes noch einmal lebendig werden. Buch zum ZDF-Film über die Sowjetzone 1945-49.


  • HC: Deutsche Verlags-Anstalt 1989