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Vita
A. E. Johann

A. E. Johann, eigentlich Alfred Ernst Johann Wollschläger, wurde in Bromberg (heute Polen) geboren. In Berlin studierte er Theologie, Geographie und Soziologie. Anschließend absolvierte er eine Banklehre und wurde Buch- und Wirtschaftsprüfer. Von einem Tag auf den anderen gab er diesen Beruf auf und wanderte als landwirtschaftlicher Arbeiter nach Kanada aus. Erste Reiseberichte schickte er an die Vossische Zeitung, dann wurde er Sonderberichterstatter für den Ullstein-Verlag. Es folgten ausgedehnte Reisen nach Sibirien, Japan, China, nach Mexiko und Florida, die alle ihren Niederschlag in Reisebüchern fanden. Des weiteren bereiste er den kanadischen Osten und Norden sowie Alaska, Sachalin, Japan, China bis an die tibetische Grenze, die Mandschurei, die Philippinen, Java und Australien (das er mehrfach durchwanderte). 1938/39 führte ihn eine erste ausgedehnte Fahrt nach Afrika, quer durch das Innere des Kontinents. 1953/54 war er in Irland und 1955/56 erstmals nach dem Kriege wieder in Afrika. Außerdem übersetzte er u.a. Die noble Straße von Gwen Bristow. Der Autor, der am  8. Oktober 1996,  kurz nach  seinem  95. Geburtstag verstarb, galt als einer der angesehensten und erfahrensten Reiseschriftsteller deutscher Sprache; mit seinen nahezu 100 Büchern und einer Auflage von über 30 Millionen Exemplaren schrieb er sich auf Platz 12 der 15 erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren der Nachkriegszeit.

Historische Romane
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Ans dunkle Ufer

Frühjahr 1749. Die Not in der Heimat, doch vor allem die Lust auf das große Abenteuer treiben den niedersächsischen Bauernsohn Walther und seine junge Frau Anke auf große Fahrt übers Meer: In die unerschlossenen Weiten Kanadas soll es gehen, wo sie sich ein neues Leben aufbauen wollen. Land und Wohlstand hat König Georg ihnen versprochen – doch die harte Wirklichkeit des unerschlossenen Landes beraubt die Auswanderer schnell ihrer Illusionen. Walther und Anke aber geben nicht auf, sondern sind entschlossen, um ihren Traum zu kämpfen …


  • HC: Bertelsmann 1973

 

Belletristik
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Die Leute von Babentin

„Babentin zu lieben, heißt: das Leben zu lieben. Und das ist das einzige, was sich im Leben lohnt.“ Mit Einfühlungsvermögen, Sachkenntnis und einer gehörigen Prise Humor, vor allem aber mit viel Liebe zu der herben Landschaft und ihrer Menschen schildert der bekannte Reiseschriftsteller A.E. Johann das Leben im niedersächsischen Dorf Babentin. In den Einzelschicksalen der Babentiner Bauern und Flüchtlinge wird die Geschichte einer Generation lebendig, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg auf Trümmern eine neue Existenz aufbauen und in einer sich rasant verändernden Welt einen Platz für sich finden musste.


  • HC: Bertelsmann 1980