Vita |
Agnes Imhof  |
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»Jeder historische Roman stellt einen vor eine Frage, die ebenso Spiel ist wie tödlicher Ernst: Wie hätte ich damals gelebt? Es ist, als ob man sich fragen würde, was aus einem geworden wäre, hätte man an irgendeiner Wegkreuzung im Leben eine andere Richtung eingeschlagen. Mir gibt es das Gefühl, noch andere Leben zu haben, in fremden, farbenprächtigen Welten voller Spannung und Leidenschaft. Meine Stoffe schöpfe ich direkt aus den arabischen Chroniken und fühle mich dabei wie eine Entdeckerin: Viele Texte sind noch nie in eine europäische Sprache übersetzt worden. Aber vor allem will ich diese Welten riechen und schmecken – leben, was ich lese.«
Agnes Imhof wurde 1973 in München geboren. Sie studierte Islamwissenschaft, Philosophie und vergleichende Religionswissenschaft in London, Tübingen und Bamberg. Heute lebt Dr. Agnes Imhof mit ihrem Mann und ihrer Tochter in der Nähe von München.
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| Das aktuelle Buch |
Historischer Roman
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Die Königin der Seidenstraße
Mit ihrem Gesang bringt sie Kalifen und Heilige um den Verstand. In einer Welt, in der Ruhm den Männern vorbehalten ist, wird sie zur Göttin am Hofe Harun ar-Raschids: Arib, die berühmteste Kurtisane des Orients. Doch bevor die verführerische Sängerin auf dem Höhepunkt ihrer Macht anlangt, liegt eine gefahrvolle Flucht vor ihr. Umgeben von Huren und Händlern, von Opium, teurer Zimtrinde und edlen Stoffen führt sie ihr Weg bis in den Palast des Kalifen: durch die Salzsteppen Asiens über die uralten Karawanenwege der Seidenstraße. Inmitten von Luxus und Ausschweifungen der Hofgesellschaft muss Arib sich schließlich entscheiden: zwischen dem leidenschaftlichen Wunsch, endlich Rache an dem Mörder ihrer Familie zu nehmen – und der großen, einzigen Liebe ihres Lebens.
Bildgewaltig erzählt Agnes Imhof die wahre Geschichte einer Frau, die sich durch die Kunst der Musik und der Verführung die mächtigsten Kalifen untertan machte. Sie entführt in eine sinnliche Welt voller Luxus und Ausschweifung, voller Intrigen und Hass.
»Mit der Sängerin Arib entdeckt Agnes Imhof die erotische und emanzipierte Frau in der islamischen Welt. Und zeichnet das faszinierende Porträt der Bagdader Schickeria, in der es 800 Jahre nach Christus zugeht wie bei Sex in the City.« (Stern)
»Eine abenteuerliche Zeitreise. Voller Sinnlichkeit erzählt Agnes Imhof von Arib, der berühmtesten Kurtisane des Orients.« (Cosmopolitan)
»Die große Verführung. Sex and the city im Orient. Ein farbenprächtiger Roman über Bagdads Schickeria.« (Freundin)
»Die Autorin versteht es, dem Publikum historisches Hintergrundwissen unterhaltsam darzustellen und ihre Leser zu fesseln. Man spürt Imhofs Begeisterung für diese unglaublich faszinierende Zeit und den "lebensfrohen Orient". Arib war zu ihrer Zeit so bekannt wie Madonna heute.« (Münchner Merkur)
»Eines der besten Frauen-Bücher des Jahres.« (Beate Wedekind)
- HC: Piper 2008
- Übersetzungen: Spanien (Edhasa), Tschechien (Svoboda), Litauen (Alma Littera), Kroatien
- Film & TV: Rechte frei (über AVA international)
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| Anthologien |
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Der Harem Sinnliche Begegnungen im Serail (mit Peter Prange)
Wenn sich die Dämmerung über die Pracht des Sultanspalastes senkt und die Dunkelheit die duftenden Gärten des Serails in ein Paradies aus Gerüchen und leiser Musik verwandelt – dann erwacht der Harem, das verbotene Reich der Frauen, zum Leben …
Diese Anthologie gewährt einen einzigartigen Blick hinter die Mauern des Harems und lässt uns erahnen, welch außergewöhnliche Schönheit und Anmut sich hinter ihnen verbarg. Sie versammelt alte und neue Geschichten unterschiedlichster Autoren, lustige und traurige Begebenheiten sowie atemlose Beschreibungen von Sehnsucht und Verlangen. Wer würde da nicht gerne stiller Beobachter sein und eintauchen in diese fremde Welt der orientalischen Sinnlichkeit? Durch reich verzierte Gemächer wandeln, in bestickten Samtkissen versinken und sich vom schweren Duft reifer Früchte berauschen lassen?
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| Historische Romane |
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Das Buch des Smaragds
»Das Buch des Smaragds« – die Suche nach einem verbotenen Ketzerwerk, die Liebe einer klugen, lebenshungrigen Frau und eine fremde, märchenhafte Welt: Agnes Imhof läßt das maurische Spanien zu neuem Leben erstehen.
Es soll gefährlich sein das verbotene »Buch des Smaragds«. Es ist das Jahr 978, und im Reich al-Mansurs gilt es als Ketzerwerk, denn es säht den Zweifel und verändert jeden, der es gelesen hat. In den vom Geruch orientalischer Gewürze und frischgeschlachtetem Hammel erfüllten Gassen Córdobas machen sich zwei Männer auf die gefahrvolle Suche nach dem letzten Exemplar: Safwan, ein junger Aristokrat, und der düster faszinierende Amr. Dieses Buch, so hofft Amr, werde den Tyrannen al-Mansur für immer stürzen – doch als die junge Friesin Atika sich der Suche anschließt und beide Männer sich in die fremde, kluge Frau verlieben, geraten Amrs verschwörerische Pläne in Gefahr … Farbenprächtig, sinnlich und spannend erzählt Agnes Imhof von ihrer Heldin Atika im maurischen Córdoba zwischen Orient und Okzident, zwischen Mystik, Liebe und unheilvollem Wahn.
»Abenteuer, Mystik, Liebe und Geheimnisse zwischen Orient und Okzident – es ist alles dabei, was zu einem spannenden Buch gehört.« (Süddeutsche Zeitung, 6. 3. 2006)
»Das Buch des Smaragds, das ist höchst fesselnde Historie, Lesezauber aus dem Jahr 978 im maurisch besetzten Spanien.« (Madame, Juli 2006)
»Agnes Imhof verknüpft geschickt die verschiedenen Erzählstränge und zeichnet ein lebendiges, großes Historien-Panorama. [...] Die Frau fürs große Epos.« (Welt am Sonntag, 12.03.2006)
»Gepaart mit einem detailgetreuen Blick für die Kulisse, einer kraftvollen, nie ins Kitschige abgleitenden Sprache und einem Sinn für treffende Vergleiche (...) scheint Imhof da ein Stück Literatur gelungen zu sein, das aus dem Meer historischer und historisierender Romane sein Haupt erhebt. Wo bekommt man sonst für 19,90 Euro eine so spannende, mit solch fundiertem historischen Hintergrund ausgestattete Reise durch den Orient des Mittelalters geboten?« (Münchner Merkur, 11. 3. 2006)
»Als Parabel auf die Gegenwart kann man ihr Buch selbstverständlich auch lesen. Es geht um Fundamentalismus und Achtung vor Andersgläubigen, um Gedankenfreiheit und Zensur, um die Rolle der Frau in der islamischen Welt – die Parallelen liegen auf der Hand. Ein packender Roman. Die Frau weiß, worüber sie schreibt.« (Fränkischer Tag, 4. 3. 2006)
- HC: Piper 2006
- TB: Piper 2007
- Übersetzung: Spanien (Edhasa)
- Film & TV: Rechte frei (über AVA international)
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